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20.05.2026
Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil": Bis zu 145 Millionen Euro für sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen
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Die nächste Generation fährt Fahrrad – und der Bund finanziert mit
Mit dem neuen Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil" hat das Bundesministerium für Verkehr (BMV) am 30. April 2026 eines der bislang ambitioniertesten Förderprogramme für den Rad- und Fußverkehr von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre auf den Weg gebracht. Insgesamt stehen bis zu 145 Millionen Euro für innovative und schnell umsetzbare Projekte bereit.Für Kommunen, Schulen, Vereine und andere Träger ist das eine seltene Chance: Wer jetzt Infrastruktur rund um Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen oder Berufsschulen sicherer und attraktiver gestalten möchte, kann von erheblichen Zuschüssen profitieren – inklusive der Planung, baulichen Umsetzung und begleitender Maßnahmen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, was hinter dem Förderaufruf steckt, welche zwei Förderlinien zur Auswahl stehen und worauf Sie bei der Antragstellung achten sollten.
Sichere Fahrradabstellanlagen als Bestandteil Ihres Förderprojekts
Egal, für welche Förderlinie Sie sich entscheiden: Hochwertige Abstellanlagen für Fahrräder, Tretroller und E-Scooter sind in beiden Linien ausdrücklich förderfähig.Gerade im Umfeld von Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen und Bahnhöfen entscheidet die Qualität der Abstellinfrastruktur darüber, ob Kinder und Jugendliche überhaupt aufs Rad steigen – oder eben nicht.
Wir bei Gronard begleiten Kommunen, Schulträger und Planungsbüros seit 1949 bei genau dieser Aufgabe:
- ADFC-empfohlene Fahrradständer, die das Anschließen des Rahmens ermöglichen
- Witterungsgeschützte Überdachungen für längere Lebensdauer der Räder
- Doppelstockparker für maximale Stellplatzkapazität auf engem Raum
- Servicestationen, Lademöglichkeiten und Stadtmobiliar für ein durchdachtes Gesamtkonzept
- Planungsunterstützung von der Standortwahl bis zur Montage
Damit decken wir genau die Maßnahmen ab, die im Förderaufruf explizit als förderfähig gelistet sind.
Förderlinie 1: „Zukunft fährt Fahrrad" – der Modellwettbewerb bis 2031
Die erste Förderlinie ist als Wettbewerbsverfahren angelegt. Eine Fachjury wählt aus allen eingereichten Skizzen bis zu 30 Modellprojekte aus, die bundesweit als Vorbild dienen sollen.Was wird gefördert?
Gesucht werden ganzheitliche Konzepte, die mindestens drei Teilmaßnahmen miteinander verbinden – beispielsweise zwei Infrastrukturmaßnahmen an zwei Standorten plus eine begleitende nicht-investive Maßnahme.Förderfähig sind unter anderem:
• Vorbildhafte Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur
• Sichere Querungsanlagen und Verkehrsberuhigung
• Barrierefreie Umgestaltungen
• Sichere Abstellanlagen für Fahrräder, Tretroller und E-Scooter
• Beleuchtung und Maßnahmen zur sozialen Sicherheit
• Verknüpfung mit dem ÖPNV
• Bildungs- und Kommunikationskampagnen
• Beteiligungsverfahren und wissenschaftliche Begleitung
Erfolgreiche Projekte zeichnen sich durch einen klaren Fokus auf eine spezifische Zielgruppe (z. B. Kita-Kinder, Berufsschüler oder Jugendliche auf Freizeitwegen) und durch besonders innovative Ansätze aus.
Förderlinie 2: „Lückenschluss im Sprint" – schnelle Maßnahmen bis 2027
Wer keine Lust auf langwierige Konzeptphasen hat und zügig umsetzbare Infrastrukturprojekte plant, ist mit Förderlinie 2 richtig.Was wird gefördert?
Hier liegt der Schwerpunkt auf konkreten, baulichen Maßnahmen, die die Sicherheit und Attraktivität des Rad- und Fußverkehrs spürbar erhöhen:• Lückenschlüsse im Rad- und Fußwegenetz
• Sichere Querungsanlagen und Verkehrsberuhigung
• Markierungen und Beschilderungen
• Dringend erforderliche Geh- und Radwegsanierungen
• Temporäre Maßnahmen zur Erprobung (mit Evaluation)
• Barrierefreie Umgestaltungen, Beleuchtung
• Abstellanlagen für Fahrräder, Tretroller und E-Scooter
Auch begleitende Bildungs-, Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen sind förderfähig.
Welche Förderlinie passt zu Ihrem Projekt?
| Kriterium | Förderlinie 1 | Förderlinie 2 |
| Verfahren | Wettbewerb mit Jury-Auswahl |
Antragsverfahren |
| Förderhöhe | 1,5 – 6 Mio. € | 250.000 – 1,5 Mio. € |
| Laufzeit | bis 2031 | bis 2027 |
| Zielsetzung | Innovative Modellprojekte | Schnelle, konkrete Umsetzung |
| Frist | 15.07.2026 (Skizze) | 31.07.2026 (Antrag) |
| Anzahl | Projekte bis zu 30 Modellkommunen | offen |
Faustregel: Wer ein großes, langfristiges Modellvorhaben mit Pioniercharakter plant, sollte Förderlinie 1 wählen. Wer dagegen eine bereits konkret geplante Maßnahme schnell auf die Straße bringen möchte, ist mit Förderlinie 2 besser bedient.
Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts – also Kommunen, Landkreise, Stadtwerke, Schulen, Vereine, gemeinnützige Träger und auch privatrechtliche Organisationen. Voraussetzung ist die fachliche Qualifikation und ausreichende personelle Kapazität zur Durchführung.So gehen Sie jetzt am besten vor
- Förderlinie wählen: Klären Sie intern, ob Ihr Projekt eher in die Wettbewerbslogik (FL1) oder in die Schnellschiene (FL2) passt.
- Sprechstunden nutzen: Das BALM bietet kostenlose Online-Sprechstunden an – melden Sie sich frühzeitig an.
- Skizze/Antrag vorbereiten: Nutzen Sie die offiziellen Checklisten, Ausfüllhilfen und Zeit-/Finanzierungspläne des Mobilitätsforums Bund.
- Partner einbinden: Holen Sie Hersteller, Planer und Bildungsträger frühzeitig ins Boot – das stärkt die Qualität Ihres Antrags.
- Fristen beachten: 15.07.2026 (FL1 – Skizze) bzw. 31.07.2026 (FL2 – Antrag).
Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung
Sie planen ein Förderprojekt nach „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil" und benötigen Unterstützung bei der Auslegung von Abstellanlagen, Überdachungen oder Mobilitätskonzepten im Umfeld von Schulen, Kitas oder Jugendeinrichtungen?
Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie zu förderfähigen Produkten, übernehmen die Planung Ihrer Abstellanlage und liefern – inklusive Montage – das passende Konzept für Ihre Kommune.
Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie zu förderfähigen Produkten, übernehmen die Planung Ihrer Abstellanlage und liefern – inklusive Montage – das passende Konzept für Ihre Kommune.
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Quellen und weiterführende Links
Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“Förderportal easy-Online
Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) – Förderlotse
Telefon: 0221 5776 5699
E-Mail: foerderlotse@balm.bund.de
Stand der Informationen: 30. April 2026 (Datum der letzten Aktualisierung der zitierten Quellen des Mobilitätsforums Bund), Abruf am 19. Mai 2026.